Social Media statt Zeitung – so funktioniert Marketing im Handwerk!
10.01.2024 Experten-Wissen HOLZ-HANDWERK

Social Media statt Zeitung – so funktioniert Marketing im Handwerk!

Die Frage nach Sinn und Zweck professioneller Social-Media-Maßnahmen für das Marketing von Handwerksunternehmen lässt sich aus vielen unternehmerischen Blickwinkeln positiv beantworten.

Bunte Social Media Icons und Emojis

Die Frage nach Sinn und Zweck professioneller Social-Media-Maßnahmen für das Marketing von Handwerksunternehmen lässt sich aus vielen unternehmerischen Blickwinkeln positiv beantworten: Social Media zahlt auf die Kundengewinnung und den Dialog mit der Zielgruppe ein. Informationen können zielgerichtet und schnell gestreut werden. Junge Fachhandwerker werden dort erreicht, wo sie ohnehin unterwegs sind. Und nirgendwo lassen sich Jugendliche besser ansprechen oder Auszubildende gewinnen als über gut gepflegte Social-Media-Kanäle eines Unternehmens.

 

Social Media = Werbung, Kommunikation, Information und aktiver Austausch

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen auf den gängigen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram Twitter, Pinterest oder TikTok unterwegs sind, können Sie einen großen Kreis potenzieller Kunden gezielt und rund um die Uhr mit Informationen, Mehrwerten und Dienstleistungsangeboten versorgen.

Achten Sie dabei auf die thematische Relevanz der Themen, zu denen Sie sich äußern, ihr Publikum informieren und zu denen Sie sich mit Followern und Interessenten austauschen. Mit gut überlegten Kommunikations- und Inhaltsstrategien sowie gezielten Werbemaßnahmen können Sie den Nutzen der SoMe-Aktivitäten Ihres Unternehmens maximieren.

Stellen Sie sich in diesem Zusammenhang folgende Fragen:

  • Welche sozialen Medien sind für mein Handwerksunternehmen relevant?
  • Wie kann ich den Erfolg meiner Social-Media-Aktivitäten messen?
  • Wie schnell machen sich die Investitionen in Zeit und Geld für meine Social-Media-Maßnahmen bezahlt?
  • Wer kann in meinem Betrieb für Social Media verantwortlich sein, Inhalte erstellen und koordinieren, den Kontakt mit Followern pflegen?

 

Social Media bringt neue Kunden!

Laut „Digital 2022“-Report der US-Werbeagentur „We are social“ liegen die sozialen Netzwerke bei der gezielten Suche nach Dienstleistungen und Produkten nach Suchmaschinen und Vergleichsplattformen auf Platz drei – Tendenz steigend. Ein guter Grund, warum eine professionell gestaltete Social-Media-Präsenz gleich nach der eigenen Website zu den Top-Prioritäten der Marketingstrategie Ihres Betriebs gehören sollte. Schließlich geht es darum, Marketing nachhaltig in der Wirkung und langfristig gedacht zu betreiben.

 

Über Social Media lassen sich Auszubildende gewinnen und der Nachwuchs sichern!

Ältere Jugendliche nutzen soziale Medien auch für Aktivitäten in der Schule, allgemein zur Orientierung für die Zukunft oder konkret, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) hat in einer Untersuchung herausgefunden:  Hier spielen die Plattformen Instagram und YouTube mit zusammengenommen rund 44 Prozent die Hauptrolle. TikTok folgt mit knapp 6 Prozent. Somit sind auf diesen drei Kanälen insgesamt rund 50 Prozent der Jugendlichen für Ihr Azubi-Recruiting in sozialen Medien interessant.

Die Plattform TikTok ist übrigens mit Instagram vergleichbar. Der wesentliche Unterschied: Bei TikTok stellt man selbst gedrehte Kurzvideos bis drei Minuten Länge statt Bilder ein. Es gibt Handwerksunternehmer:innen, die diese Plattform erfolgreich für ihr Marketing und die Darstellung ihrer Arbeit nutzen. TikTok wird stark von jungen Leuten besucht. Die Kommentare in den Accounts deuten aber darauf hin, dass auch Fachkollegen „über die Schulter“ schauen und die Inhalte teilen.

 

Fachkräfte finden in schwierigen Zeiten!

Professionelle Stellenbörsen und Portale für Mitarbeiterempfehlungen im Internet gehören – neben den „Allround-Portalen“ wie YouTube, Instagram oder Facebook – natürlich mit zu den wichtigsten Netzwerken bei der erfolgreichen Suche nach neuen Mitarbeitern.

Das KOFA empfiehlt zur Vorgehensweise bei der Suche nach Fachkräften und Auszubildenden über soziale Netzwerke und Online-Stellenbörsen fünf Schritte: 

1. Ziel kennen und formulieren
2. Zielgruppe(n) festlegen
3. Unternehmensprofil anlegen
4. Ansprechende Inhalte einstellen 
5. Ein digitales Netzwerk aufbauen und pflegen

Auf dem Forum DIGITALISIERUNG PRAKTISCH GESTALTEN für das Handwerk im Rahmen der FENSTERBAU FRONTALE + HOLZHANDWERK 2024 erfahren Sie in Interviews mit Experten und erfahrenen Unternehmerkollegen, wie Sie die hier beschriebenen und weitere Marketingthemen Ihres Betriebs mithilfe sozialer Medien zukunftsfest gestalten.

Die Themen aller Praxisinterviews und Diskussionen inklusive Uhrzeit und Informationen zu den Teilnehmer:innen finden Sie im Veranstaltungsplan des Forums DIGITALISIERUNG PRAKTISCH GESTALTEN für das Handwerk vom 19. bis 22. März 2024.

Autor

Porträt von Jasmin McNally

Jasmin McNally

NürnbergMesse GmbH