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Europäische Fachmesse für Maschinentechnologie und Fertigungsbedarf

18. - 21. März 2020 // Nürnberg, Germany

HOLZ-HANDWERK Newsroom

Forum Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk: Neue Anlaufstelle für Besucher

Leiter der FENSTERBAU FRONTALE und HOLZ-HANDWERK im Skype-Interview mit Andreas Fischer, der das Forum Digitalisierung umsetzt.
Elke Harreiß, Leiterin FENSTERBAU FRONTALE, und Stefan Dittrich, Leiter HOLZ-HANDWERK bei der NürnbergMesse, im digitalen Interview mit Andreas Fischer.

Was bewegt jeden Handwerksunternehmer? Natürlich Erfolg im Geschäft, der auf zufriedenen Kunden beruht. Dafür braucht es vor allem fachlich kompetente Mitarbeiter, effiziente Arbeitsabläufe, gewinnorientierte Geschäftsmodelle und innovative Produkte und Dienstleistungen.

Die Digitalisierung macht das Zusammenspiel dieser Erfolgskomponenten planbarer, steuerbarer, transparenter als je zuvor. Doch wie kann die Digitalisierung im Handwerksbetrieb konkret umgesetzt werden?

Mit dieser und weiteren Fragen setzen sich in diesem Interview Andreas R. Fischer*, digitaler Vordenker, mit Elke Harreiß, Leiterin FENSTERBAU FRONTALE und Stefan Dittrich, Leiter HOLZ-HANDWERK bei der NürnbergMesse, intensiv auseinander.

Die Verantwortlichen der Leitmessen FENSTERBAU FRONTALE und HOLZ-HANDWERK 2020 haben Fischer und sein Team beauftragt, erstmals das Forum Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk zu realisieren. Und zwar als zentrale Anlaufstelle, Treffpunkt, Bühne und Plattform für Information und Austausch rund um alle Aspekte der Digitalisierung.

Fakt ist: Die Zeit der Bewusstseinsbildung und Motivationsreden in Sachen Digitalisierung ist vorbei, es gilt, jetzt anzupacken und konkret etwas zu tun.

Frau Harreiß, worin unterscheidet sich das Forum Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk von den anderen Formaten zu diesem Thema?

Dieses Forum wird allen Entscheidern aus Handwerksunternehmen konkreten Mehrwert bieten, um die eigene digital geprägte Zukunft bestmöglich zu gestalten.

Außerdem vernetzen sich hier digitale Vorreiter, Vertreter der Handwerksverbände und Organisationen, Fachjournalisten und handwerksnahe Start-ups. Kurz: all diejenigen, die die Digitalisierung als Chance begreifen und davon profitieren wollen.

Das Handwerk benötigt digitale Strategien, digitale Werkzeuge und ein darauf ausgerichtetes neues Denken. Dazu gehören zum Beispiel die Wissensdigitalisierung, die umfassende Nutzung von Daten und die digitale Zusammenarbeit zwischen Unternehmen – von der Planung bis zur handwerklichen Ausführung. Der orts- und zeitunabhängige Zugriff auf Auftragsinformationen muss Standard werden.

Erkennt der Handwerksunternehmer das, entsteht automatisch die Verbindung zu allen anderen Teilbereichen des sich digitalisierenden „Ökosystems“ aus Gesellschaft und Wirtschaft. Auf dem Forum Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk hier in Nürnberg wird konkret gezeigt, wie das funktioniert, welche Lösungen es gibt, wie er einsteigt, plant und umsetzt.

Herr Fischer, stellen diese Veränderungen die gewachsenen Kompetenzen des Handwerks nicht auf den Kopf?

Ein ganz klares Nein. Es geht nach wie vor darum, kontinuierlich Kunden zu gewinnen und zufriedenzustellen und damit einhergehend die Produktivität immer weiter zu verbessern.

Deshalb stellen wir bei der Ausgestaltung des Forums Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk die Vermittlung von Umsetzungs- und Lösungskompetenz in den Mittelpunkt, was wir zum Beispiel mit Impulsvorträgen, Unternehmergesprächen, aber auch durch die Präsentation von realen Praxisbeispielen aus Handwerksunternehmen erreichen. Auch Lösungsanbieter mit großer Digitalkompetenz werden aktiv mit eingebunden. So fließen sofort umsetzbare Tipps, Handlungsempfehlungen und echte Anwendungen in die Unternehmen.

Herr Dittrich, bedeutet das, dass es nicht hauptsächlich um digitale Maschinen- und Anlagensteuerung gehen wird?

Auch diese Themen werden sicher eine Rolle spielen. Aber wir glauben, dass das exklusive und praxiszentrierte Forum Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk von Handwerksunternehmen große Aufmerksamkeit bekommt, weil es um mehr als „nur“ Maschinensteuerung geht. Das Handwerk benötigt konkrete Anleitung, wenn es im Wortsinn darum geht, „Digitalisierung praktisch zu gestalten“. Das betrifft alle unternehmerischen Handlungsfelder.

Herr Fischer, was werden die Highlights des Forums Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk auf der FENSTERBAU FRONTALE und HOLZ-HANDWERK 2020 sein?

Die Digitalisierung gewinnt im Handwerk Tag für Tag mehr an Bedeutung! Noch gibt es zwar Unterschiede hinsichtlich des digitalen „Reifegrads“ der Gewerke und Betriebe. Viele Entwicklungen und Trends hinsichtlich des Kommunikationsverhaltens innerhalb von Unternehmen, aber auch mit Kunden und externen Partnern haben ihren Weg ins Handwerk gefunden. Hierzu gehören zum Beispiel digitale Zusammenarbeit, Online-Projektmanagement, Social Media etc.

Die damit einhergehenden neuen Arbeitsweisen sind wichtige Faktoren, um unternehmerischen Erfolg dauerhaft zu gewährleisten. Dasselbe gilt für Cloud Services, die Nutzung von Smart Data, das Internet der Dinge etc. Also solche Technologien, die es Handwerksunternehmen ermöglichen, ihre Digitalisierung konsequent umzusetzen. Und genau darum geht es, wie bereits erwähnt, auf dem Forum Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk: immer mit dem Blick auf praktische Aspekte und Umsetzungskompetenz.

Frau Harreiß, wie sehen Sie die Zukunft des Handwerks im Kontext der Digitalisierung?

Durch neue Entwicklungen sind schon immer neue Berufe und Arbeitsplätze entstanden. Das ist mit der Digitalisierung nicht anders. Vieles wird interessanter und mit mehr Perspektiven verbunden.

Für das Handwerk geht es um Chancen. Menschen und ihre Berufe werden sich weiterentwickeln. Es gilt, Neues zu lernen, interessantere Arbeiten zu verrichten.

Was wir benötigen, sind gut ausgebildete Fachkräfte im Handwerk, die mit digitalen Anwendungen genauso gut umgehen können wie mit herkömmlichen Materialien und Werkzeugen. Da tun sich unendliche Chancen auf für alle, die interessante Berufe erlernen wollen.

Herr Fischer, Frau Harreiß und Herr Dittrich, vielen Dank für diese interessanten Einblicke!

Fazit

Ein Handwerk ohne Digitalisierung wird es nicht mehr geben – so oder so. Das Gespräch zeigt auf, wie wichtig dieses Forum im Rahmen der traditionsreichen Handwerksfachmessen wie der FENSTERBAU FRONTALE und HOLZ-HANDWERK 2020 ist. Davon werden alle Fachbesucher nachhaltig profitieren.

*Andreas Fischer lebt die Digitalisierung mit „Haut und Haaren“. Deshalb hilft er mit großer Leidenschaft Unternehmen, unabhängig von Branche und Größe, vom „Booster-Effekt“ des digitalen Wandels zu profitieren.

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