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Europäische Fachmesse für Maschinentechnologie und Fertigungsbedarf

29. März - 1. April 2022 // Nürnberg, Germany

HOLZ-HANDWERK Newsroom

Ausblick 2021 – Chance auf Erholung deutlich verbessert

VDMA Holzbearbeitungsmaschinen Visual
VDMA
© VDMA Holzbearbeitungsmaschinen

Frankfurt, 12. Februar 2021 – Trotz eines zweiten Lockdowns und der damit verbundenen Einschränkungen sieht der VDMA Holzbearbeitungsmaschinen weiterhin gute Chancen auf eine Belebung der Nachfrage und ist mit Optimismus in das Jahr 2021 gestartet. „Wir gehen weiterhin von einem Plus von 3 Prozent im laufenden Jahr aus“, bekräftigte der neue Vorsitzende des Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen, Markus Hüllmann, die Produktionsprognose in einer Online-Pressekonferenz. „Angesichts der vielen, erneut durch Corona bedingten Probleme ist das durchaus ambitioniert.“ Hüllmann ging dabei auf die gerade bei der Lieferung von größeren Anlagen auftretenden Hindernisse im internationalen Geschäft ein. „Wo unsere Mitarbeiter nicht oder nur unter strengsten Vorschriften zur Montage und Inbetriebnahme anreisen können, versuchen wir, mit digitalen Hilfsmitteln den Betreibern eigene Maßnahmen zu ermöglichen. Das gelingt manchmal, oft aber auch nicht. Bei einer nicht erfolgten Abnahme beim Kunden vor Ort gehen dann in Folge die Umsätze mit großem Verzug ein. Ohne hochflexible und engagierte Mitarbeiter geht in einer solchen Lage gar nichts“, erläuterte Hüllmann.  

Für das abgelaufene Jahr 2020 geht der Fachverband nach wie vor von einem Minus von 15 Prozent in der Produktion aus. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat sich der Produktionswert in den ersten drei Quartalen um knapp 17 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro verringert. „Aufgrund der verbesserten Auftragslage im vierten Quartal sind wir optimistisch, unsere Prognose zu treffen“, sagte Dominik Wolfschütz, Marktspezialist des VDMA-Fachverbands. Vor allem in Deutschland sei die Ordertätigkeit deutlich nach oben gegangen. Neben einzelnen größeren Projekten lief auch das Standardmaschinengeschäft gut. Die Exporte von Holzbearbeitungsmaschinen gingen in den jetzt vorliegenden Monaten Januar bis November um 15 Prozent zurück. Nur geringe Rückgänge oder auch Zuwächse waren in China, Österreich, Brasilien und der Türkei zu verzeichnen. Überdurchschnittliche Rückgänge gab es dagegen in den Märkten USA, Großbritannien, Italien und Spanien.

Die aktuell gute Auslastung in vielen Teilsegmenten der Holz- und Möbelindustrie belebt auch deren Investitionsbereitschaft. Beispiele sind weiterhin der Sägewerksbereich in großen Teilen Europas, die Weiterverarbeitung des Schnittholzes zu Produkten wie Brettschicht- und Brettsperrholz, sowie das inzwischen schon übliche Pelletwerk am Sägewerksstandort. Bei den Ausrüstern der Holzwerkstoffindustrie ist nach vielen Monaten Flaute das Bestellvolumen durch Aufträge aus China und der Türkei, aber auch neuen Märkten etwa in Nordafrika endlich wieder auf einem auskömmlichen Niveau angelangt. Auch haben Hersteller von Holzfaserdämmplatten einige Aufträge platziert.

Im sekundären Sektor können vor allem die baunahen Segmente punkten: die Fenster- und Türenindustrie investiert, in der Möbelindustrie stechen die Küchenhersteller hervor. Auch das Tischler- und Schreinerhandwerk kauft anhaltend neue Maschinen und Werkzeuge.

Der VDMA vertritt rund 3300 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie steht für Innovation, Exportorientierung, Mittelstand und beschäftigt rund vier Millionen Menschen in Europa, davon mehr als eine Million allein in Deutschland.

VDMA e.V.
Lyoner Str. 18
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Telefon      +49 69 6603-1340
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Internet     www.vdma.org
Vereinsregister AG Frankfurt/Main, Nr. VR4278

Holzbearbeitungsmaschinen
Vorsitzender:
Markus Hüllmann
Geschäftsführer:
Dr. Bernhard Dirr

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